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Industrieparks und Industrieanlagen

Grafik Monitor Industrie

Die Kosten für Energie sowie die Anforderungen und Möglichkeiten der Energiewende, wie neue Erzeugungs- und Speichertechnologien, Wasserstofftechnologie, Emissionsbeschränkungen- und kosten, beeinflussen wesentlich die Geschäftsprozesse in allen Industriebereichen. Höchste Versorgungssicherheit und Anlageneffektivität sind hier ein Muss.

Industrie- oder Chemieparksparks versorgen die ansässigen Unternehmen mit Energie, Strom, Gas, Fernwärme, Wasserstoff, Dampf, Kälte usw. Sie beziehen die dazu benötigten Primärenergien aus eigenen Kraftwerken, von Vorlieferanten, von Börsen oder aus Speichern. Gleiches gilt für die Medienversorgung eines Industrieparks (z.B. Koksgas, Tiegelgas, Gichtgas, Erdgas, Wasserstoff, Wasser, Druckluft, Kälte usw.). Auf Verbrauchsseite gilt es, Bedarfslastgänge zu berücksichtigen und zu prognostizieren, ggf. kommen noch Lieferverpflichtungen hinzu.

In allen Industrieanlagen mit energieintensiver Produktion findet man ähnliche Konstellationen, z.B.

  • Aluminiumindustrie
  • Automobilwerke
  • Autozulieferer
  • Glasindustrie
  • Hüttenwerke
  • Papierindustrie
  • Zementindustrie
  • Müllentsorger und Verbrennungsanlagen

Die Optimierung eines Parks inklusive seiner Eigenerzeugungsanlagen, Speicher, Fremdbezüge sowie der Vermarktung überschüssiger Energien erzielt ökonomische und ökologische Vorteile wie z.B.

  • geringeren Schadstoffausstoß
  • geringeren Bedarf an konventionellen Primärenergien bei der Eigenerzeugung
  • niedrigere Bezugskosten bei Fremdbezug
  • niedrigere Betriebskosten 
  • höhere Erlöse z.B. an den Strombörsen und am Regelleistungsmarkt

und unterstützt dabei, die Versorgungssicherheit der Anlagen und Abnehmer zu möglichst geringen Gesamtkosten zu leisten.

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Optimale praxistaugliche Vorschläge

Diese Ziele zu erreichen und die optimale Versorgung des Industrieparks / der Industrieanlage zu finden ist aufgrund der Vielzahl an Randbedingungen eine hochkomplexe Aufgabe. Bei deren Lösung unterstützen Einsatzoptimierungssysteme wie BelVis ResOpt. Die Software berechnet – basierend auf einem sehr detaillierten Abbild/Modell der Anlagen und möglicher Bezugs- und Lieferverträge – Vorschläge zum optimalen Betrieb der Gesamtanlagen.

BelVis ResOpt liefert konsistente Optimierungsvorschläge für alle Zeithorizonte (Langfrist, Mittelfrist, Day-Ahead, Intraday/Online) und berücksichtigt alle Randbedingungen (Bezugsvertragskonditionen, Bezugskosten, Mengenrestriktionen von Bezugsverträgen, aktuelle Anlagenverfügbarkeiten, Einhaltung von Versorgungslastgängen, Erfüllung abgeschlossener OTC-, Spotmarkt- und Regelleistungsverträge). So entstehen praxistaugliche Lösungen, die sogar über die Workflow-Steuerung vollautomatisch ausgeführt werden können.

Bitte sprechen Sie uns an.

Ihre Optimierungsmöglichkeiten

BelVis ResOpt findet die beste unter den vielen Einsatzvarianten und verwandelt die Komplexität Ihrer Industrieanlage in klare Aussagen und einfache Effizienz.

Vom Nutzen der BelVis ResOpt-Einsatzoptimierung für Ihren Industriepark/-anlage können Sie sich vorab in einer Studie zur Machbarkeit und zum finanziellen Einsparpotenzial überzeugen.

Bitte sprechen Sie uns an.

BelVis ResOpt: Funktionsstark und anwenderfreundlich

Das Modell des Industrieparks bzw. der Industrieanlage inklusive aller Erzeugungseinheiten, Speicher, Verträge und Restriktionen wird in BelVis ResOpt bequem über die vollgrafische Bedienoberfläche und Standardkomponenten aus der BelVis ResOpt-Toolbox aufgebaut. Vom Basismodell lassen sich Varianten ableiten, um unterschiedliche Geschäftsmodelle und Zeithorizonte zu rechnen und zu vergleichen. Zusätzlich stehen in BelVis ResOpt Funktionen und Hilfsmittel für die Lastprognose von Abnehmern, Nachberechnung und Analyse, Abrechnungsvorbereitung, Handelsoptimierung, OTC-Geschäfte und vieles mehr zur Verfügung.

Wir beraten Sie gerne zu den Optimierungsmöglichkeiten für Ihr Industrieparks / Industrieanlagen.

Skalierbarkeit und dezentraler Einsatz

Das BelVis ResOpt Optimierungsmodell, die Anzahl der Komponenten, Prognosen und automatisch ablaufenden Teilprozesse lassen sich auf die Größenordnung Ihrer Aufgabenstellung (Industriepark bis ‚kleinere’ Industrieanlage) anpassen. Die IT-Infrastruktur ist skalierbar vom hochsicheren Doppelrechnersystem auf Ihren Servern bis zur kostengünstigen KISTERScloud-Lösung im sicherheitszertifizierten KISTERS Data Center. Bei Produktionsstätten an mehreren Standorten lassen sich ggf. durch Bündelung von Beschaffungen und Vermarktungen zusätzliche Erlöse erzielen.

Wir beraten Sie gerne zu den Optimierungsmöglichkeiten für Ihren Industriepark/-anlage.

Systemübersicht
Bild: Systemübersicht (stark vereinfacht). Quelle: KISTERS/
Konsistente Planung über alle Zeithorizonte
Bild: Konsistente Planung über alle Zeithorizonte (SRL: Sekundärregelleistung; TRL: Tertiärregelleistung/Minutenreserve). Quelle: KISTERS/voestalpine Stahl GmbH

Projektbeispiel: Kraftwerks- und Energieeinsatzoptimierung im Hüttenverbund

Kraftwerks- und Energieeinsatzoptimierung im Hüttenverbund

Der effiziente Einsatz von Energie ist ein wirtschaftlich entscheidender Faktor für die voestalpine Stahl GmbH als Tochtergesellschaft des internationalen Stahl- und Technologiekonzerns der voestalpine AG mit Sitz in Linz. Neben den stahlproduzierenden Standorten in Linz und Donawitz betreibt voestalpine auch Gas- und Dampfkraftwerke mit einer Engpassleistung von 377 und 55 MW, die die in den Abgasen des Stahlwerks enthaltene Energie möglichst effizient in Strom, Prozessdampf und Fernwärme umwandeln. Der Energieleitstand in Linz steuert die Medienversorgung der Hütte Linz mit dem bei der Stahlproduktion anfallenden Gicht-, Koks- und Tiegelgas sowie ggf. zugekauftem Erdgas.

Technisch-ökonomische Optimierung des Anlagenbetriebs

Die Frage „Wie betreibt man ein Stahlwerk möglichst (energie)effizient?“ wird unter Berücksichtigung des thermodynamischen Verhaltens, einer Vielzahl an unterschiedlichen Lieferverpflichtungen sowie sich schnell ändernden Marktpreisen zu einer komplexen Aufgabe, die sich manuell nicht mehr zuverlässig und schnell genug lösen lässt. Die Verantwortlichen bei der voestalpine Stahl GmbH setzen auf die Optimierungslösung BelVis ResOpt.

Der Kraftwerkseinsatzoptimierer besitzt eine thermodynamische und und eine marktwirtschaftliche Optimierungskomponente sowie umfangreiche Prognosemöglichkeiten. Wichtigste Zielgrößen der Optimierung sind dabei erstens der wirtschaftliche Markteinsatz, zweitens die Optimierung physikalischer Größen wie Heizwert/Gasmenge der Mischgasstation und Minimierung der Erdgas- und Stromleistungsspitzen, und drittens die Verbesserung und Konsolidierung der Einsatzpläne der technischen Einheiten (Kraftwerks- und Hüttenanlagen) in Bezug auf Einsatz und Mischung der verschiedenen Gasarten.

Download Fachartikel „Energieeffizienz im Stahlwerk“

Chemiepark Marl Nachtaufnahme
Chemiepark Marl Nachtaufnahme

Projektbeispiel: Energieoptimierung in Industrieparks

Chancen aus volatiler Einspeisung und schwankenden Preisen (Fachbericht)

Entscheider in der energieintensiven Industrie stehen heute stärker denn je vor der Frage, wie sie zur geforderten Klimaneutralität beitragen können, ohne dass die Kosten zu stark steigen. Wie kann ein Industriepark energieeffizienter werden? Wie lässt sich das zeitweise Überangebot an erneuerbaren Energien und damit schwankende Strompreise besser nutzen, also auch zum wirtschaftlichen Vorteil? Und wie sieht die Situation langfristig aus – welche Kraftwerke, Speicher, Technologien usw. sind in Zukunft sinnvoll für das eigene Unternehmen?

Solche und ähnliche Fragen lassen sich mit Optimierungssystemen beantworten. Welchen Nutzen das für den Chemiepark Marl als größtem Produktionsstandort von Evonik hat, erläutert Mathias Punsmann (Project Development - Energy Solutions) im Interview in der energy4.0

Download Fachartikel und Interview


KISTERS AG

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